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Technische Universität Clausthal Das imposante Hauptgebäude der Technischen Universität Clausthal am Hindenburgplatz wurde erst 1907 in seiner heutigen Form errichtet. Die Gründung der TU geht auf das Jahr 1775 zurück. Von einer späteren Bergschule über die weltberühmte Bergakademie bis zur heutigen Technischen Universität verlief die erfolgreiche Entwicklung. Heute befinden sich hier im wesentlichen das Rektorat und die zentrale Universitätsverwaltung sowie verschiedene kleinere Institute und Hörsäle. Besondere Beachtung verdient die dort eingerichtete weltberühmte Geosammlung mit mineralogischen Sammlungen, die auch für interessierte Besucher geöffnet ist.www.tu-clausthal.de Rathaus Das Rathaus bildet den südlichen Abschluß des Hindenburgplatzes, seit 1972 Sitz der Stadtverwaltung und zugleich Verwaltungssitz der Samtgemeinde Oberharz. Auch dieses Gebäude fiel dem großen Brand 1725 zum Opfer und wurde anstelle seines Vorgängerbaus in der heutigen Form nach den Plänen des Hofarchitekten Reetz aus Hannover, der auch das Gebäude des Landesbergamtes entworfen hat, wieder errichtet.Landesbergamt Den westlichen Teil des Hindenburgplatzes bildet das alte Amtshaus der Bergverwaltung, seit 1868 Preußisches Oberbergamt, heute Landesbergamt. Hier befindet sich der Amtssitz des Präsidenten des Landesbergamts. Sehenswert ist das Treppenhaus im Inneren des Gebäudes. Nach dem großen Stadtbrandt von 1725 wurde das Gebäude in der Zeit von 1727 bis 1731 neu aufgebaut und erhielt in den Jahren 1904 bis 1908 einen großen Erweiterungsbau, in welchem die Oberbergamtsbibliothek sowie das Archiv untergebracht sind. Direkt hinter dem Gebäude ist ein neues, in sehr modernem Design gestaltetes, Archivgebäude entstanden.Robert-Koch-Haus/Robert-Koch-Geburtshaus Etwas zurückgesetzt an der nordöstlichen Ecke des Kronenplatzes liegt das Haus in dem bereits die Vorfahren Robert Kochs gewohnt hatten, das aber zur Zeit seiner Geburt abgebrannt war und erst später wieder von seinem Vater aufgebaut wurde. Er verlebte dort seine Jugendzeit bis zum Abitur. Geboren wurde Robert Koch 1843 im Hause eines Onkels in der Osteröder Straße 13. Eine Dennert-Tanne weist an dieser Stelle auf das Geburtshaus hin.Thomas-Merten-Platz/Glockenspiel mit Fahrkunst Den Mittelpunkt des Stadtteiles Zellerfeld bildet der Thomas-Merten-Platz, ehemals Marktplatz von Zellerfeld, mit seiner nach Osten hin angrenzenden terrassenförmigen Grünanlage, 1795 von Heinrich von Trebra als Erholungspark für die Bevölkerung angelegt. Der zentrale Punkt dieses Platzes und seiner Erweiterung ist die St. Salvatoris-Kirche. Die westliche Seite des Thomas-Merten-Platzes wird begrenzt vom ehemaligen Postgebäude, an deren Außenfassade ein Glockenspiel mit Fahrkunst zu bewundern ist. Beim Klang der Glocken setzen sich zwei geschnitzte Bergleute auf der Fahrkunst in Bewegung. Persönliche Melodienwünsche können im Bergwerksmuseum angemeldet werden. Ein vor dem ehemaligen Postamt liebevoll angelegter Brunnen, umgrenzt von Bänken und Sträuchern, lädt zum Ausruhen und Verweilen ein.Bergapotheke Zellerfeld Die Bergapotheke wurde im Jahr 1576 errichtet und auch sie fiel dem großen Brand 1672 zum Opfer. Danach wurde sie neu erbaut und mit künstlerischem Schmuck sowohl innen wie außen verziert. Das Gebäude ist in Holzfachwerk gebaut und zeigt an Front und Giebeln 66 aus Holz geschnitzte und bemalte Köpfe, die zum Teil originelle Fratzen darstellen. Darum wird die Apotheke auch im Volksmund "Fratzen-Apotheke" genannt. Im Inneren weist die Apotheke bemerkenswerte Stuckarbeiten sowie Bilder aus der Mythologie auf. An der Decke eines Zimmers ist die Leidensgeschichte Christi dargestellt.www.bergapotheke-zellerfeld.de Carler Teich/Wasserrad und Feldgestänge Im Zellerfelder Waldkurpark befindet sich einer der kleinsten der Oberharzer Bergwerksteiche, der Carler Teich. Der Nachbau eines Striegelhauses und eines Feldgestänges mit Wasserrad am Teichdamm geben einen kleinen Einblick in die Funktion und die Zusammenhänge der vielen rund um Clausthal-Zellerfeld künstlich angelegten Teiche, deren Wasserkraft sich die Oberharzer Bergleute schon frühzeitig bedient haben, um ihre Bergwerke optimal zu betreiben und eine Erleichterung in ihrer Arbeit zu finden. Siehe hier auch die Information zum "Kulturdenkmal Oberharzer Wasserregal". |
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